net culture labs in Wien und Dornbirn gestartet
Offener Zugang als Schlüsselfaktor zu erfolgreicher Innovation in der Kreativwirtschaft
In Österreich gibt es viele verschiedene Innovationsumfelder, in denen Projekte der Netzkultur entwickelt, diskutiert und verhandelt werden. Die net culture labs verstehen sich als Ergänzung zu bestehenden Plattformen und bieten Hilfestellung, um neue Produkte mit Endkundenorientierung zu entwickeln. Nicht hinter verschlossenen Türen der F&E-Labors, sondern dort, wo Netzkultur gelebt wird, hat die osAlliance zwei Labors eingerichtet: im Bertolinihaus in Dornbirn und im Museumsquartier in Wien. Registrierte Nutzer können die attraktiven Räume rund um die Uhr mit einem speziellen Zugangssystem benützen: in Dornbirn kann man per Mobiltelefon den Lift in das Labor im 5. Stock freischalten.
Neben den technisch hervorragenden Arbeitsmöglichkeiten stehen auch BeraterInnen und (begrenzte) finanzielle Mittel für die Konkretisierung von Projektideen bereit. Drei KuratorInnen entscheiden unabhängig darüber und können in der Folge einzelne Ergebnisse einem Beirat zur weiteren Verwertung vorschlagen.
Mittlerweile haben sich auch die ersten Projekte angesiedelt: Im Playground experimentieren wir mit neuen INteraktionsformen: Plüschtiere werden mit Sensoren ausgestattet und miteinander vernetzt. Für die M.I.T. Initiative "One Laptop per Child" werden eLearning-Activities entwickelt. In Planung befindet sich "Open Kitchen": Kochen und Essen mit virtueller Unterstützung.
Die net culture labs sind auch ein Ort der Begegnung: Jeden Donnerstag abend findet in Dornbirn die "Open Lab Night" statt, zu der elektronische Musik aufgelegt wird. Veranstaltungen zu Förderprogrammen oder zu Spezialthemen wie WIKIs, Sicherheit im Netz oder Videostreaming werden auf dem Blogroll http://lab.netculture.at oder im E-mail Newsletter angekündigt.