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Google Phone Source Code ab sofort verfügbar

Android wird die Mobilfunkwelt neu aufmischen - auch ohne Google

Seit einigen Monaten gibt es für das Google Android Telefon ein Software Development Toolkit, nun ist auch der Source Code verfügbar. Schon diskutieren Experten über die Möglichkeit, Android als generische Kommunikationsplattform auf verschiedensten Devices einzusetzen.

Dürfen wir das? Android is Apache2 lizensiert, also können beliebig Änderungen vorgenommen werden, diese müssen nicht einmal veröffentlicht werden, wenngleich wir empfehlen, die GPLv3 auf Derivate anzuwenden, um sie der Community zur Verfügung zu stellen. Dieses Lizensierungsmodell wird den Mobilfunkmarkt völlig aufmischen, weil es noch nie so einfach war, ein Betriebssystem für Handies, aber auch PDAs oder Desktops zu bauen und zu vertreiben.

Schon jetzt kann man Android auf Ubuntu Desktops  laufen lassen, mit allen Funktionen, ausser eben zu telefonieren. Dazu benötigt man einstweilen noch ein Radio Interface Layer (RIL) für GSM und UMTS Verbindungen. Der nächste Schritt wäre, diesen Teil durch VoiceOverIP und SIP Komponenten zu ersetzen. Im Prinzip läuft der Emulator auf jeder Plattform, die Java unterstützt, also auch auf einem Mac, auf XP oder Vista.

Wir werden uns das SDK und die weiteren Entwicklungen dazu sicher näher ansehen!


Android auf UbuntuAndroid on Ubuntu












Android auf Kubuntu Android auf Kubuntusurft im Web
















Links: 

Android Homepage: http://www.android.com/

Source Code Release Kommentar: http://arstechnica.com/news.ars/post/20081021-google-liberates-android-source-code-so-start-developing.html

Android auf Ubuntu: http://www.ubuntu-unleashed.com/2008/10/howto-run-google-android-on-ubuntu.html

Vorschläge zur weiteren Integration in Ubuntu: http://brainstorm.ubuntu.com/idea/14568/


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Technology

Utopia Departments

Innovationen werden mit Schülern und Studierenden erarbeitet

Im net culture lab, der Innovationsinitative von Telekom Austria, luden wir SchülerInnen und Studierende zu einem Ideenwettbewerb ein. Mehr als 20 Vorschläge zum Leitthema “zukunft//zuhause” wurden an die Jury der beiden “utopia departments” übermittelt. In utopia departments werden dann in konzentrierter Teamarbeit mit Hilfe von Experten und in einer anregenden Umgebung aus den Ideen konkrete Konzepte und Prototypen erarbeitet.

Die utopia departments für Studierende laufen im Oktober 2008 bzw. finden vom 03.01. bis 05.01.2009 für SchülerInnen im Museumsquartier Wien und im Bertolinihaus in Dornbirn statt.

Die Projekteinreichungen sind vielfältig, von mobilen Wohnungseinheiten, über Game-Pads bis zum Home-Media-Center auf Basis von MythTV.

Die osAlliance betreibt die net culture labs nun im zweiten Jahr - über eine Weiterführung mit einem erweiterten Partnerkreis 2009 werden derzeit verschiedene Gespräche geführt.

net culture lab

mobilkom austria als Enabler für Open Source Entwicklungen

Die osAlliance organisiert die A1 Innovation Days


Mit kvats.net Innovationen schaffen


Mit kvats.net stellen wir für den A1overIP Service der mobilkom austria seit Mai 2008 für den Desktop einen Multimessenger zur Verfügung. Dieser erlaubt Sprach- und Videotelefonie, Chat und SMS Versand.

Damit ist die Grundlage geschaffen, mit IMS und SIP/SIMPLE weitere Services auf Basis Freier Software zu konzipieren. Hierzu haben mit der mobilkom austria den Ideenwettbewerb A1Innovations konzipiert.

Anbei ein Auszug aus einem Interview mit dem Marketingleiter der mobilkom austria, Dr. Hannes Ametsreiter.

Welchen Stellenwert hat Innovation bei A1?

Einen sehr hohen. Unser Erfolg am Markt beruht auf drei Faktoren: Unser flächendeckendes Netz bildet die Basis. Zweites Erfolgselement ist unsere Servicequalität. Innovation als dritter Faktor ist entscheidend für den zukünftigen Unternehmenserfolg. Vor allem im Innovationsbereich haben wir eine internationale Vorreiterrolle, wie etwa die weltweit erste Einführung kommerzieller NFC Services oder beim Rollout neuer Übertragungstechnologien im Mobilfunk.


Bislang fand Innovation im Mobilfunk immer in traditionellen Industriestrukturen statt. Sie wollen das jetzt ändern?

Es ist richtig, dass die Entwicklung neuer Services bislang stark von einer klassischen Kunden-Lieferanten-Beziehung geprägt war. Wir wollen hier einen neuen Aspekt einbringen. Mittlerweile sind Schnittstellen zu klassischen Mobilfunk-Enablern sehr einfach anzusprechen. So können auch freie Entwickler Services für unsere Kunden bauen und anbieten.


Wie darf man sich das vorstellen?

Am einfachsten lässt sich das anhand von A1 over IP erklären. Das ist ein Service, mit dem etwa Anrufe ans Handy am PC angenommen werden können oder SMS unter Verwendung der eigenen A1 Rufnummer vom PC versandt werden. Also eine multimediale Verbindung zwischen IP- und Mobilfunkwelt. Ausgehend von dieser Basis wollen wir die Entwicklung weiterer Services forcieren, die die Kommunikation bunter und aufregender machen.


Welche Services würden Sie sich wünschen?

Ich denke, dass es schon eine ganze Reihe guter Services und Clients gibt, mit denen Kunden die neuen Kommunikations-Möglichkeiten nutzen können. Den größten Bedarf sehe ich in der Bedienbarkeit. Viele Anwendungen sind noch sehr komplex. Insoferne wünsche ich mir vor allem Anwendungen, die das Prinzip „Reduce to the Max“ konsequent umsetzen.


Glossar

IMS – IP Multimedia Subsytem

Ziel von IMS bzw. von IMS Plattformen ist ein standardisierter Zugriff auf Dienste aus unterschiedlichen Netzwerken. Sämtliche Kommunikation erfolgt dabei über IP. IMS unterstützt und integriert auch bestehende Netze wie GSM oder das herkömmliche analoge und das digitale (ISDN-) Telefonnetz. Typische Dienste sind VoIP-Telefonie oder der Austausch von Presence-Informationen. IMS wird als Technologieplattform zukünftig die Dienstelandschaft in der Telekommunikationswelt stark beeinflussen bzw. ganz neue Anwendungen ermöglichen – auch auf Grund der breiten Unterstützung durch die Telekommunikationsbranche.


SIP - Session Initiation Protocol

SIP wird vielfach als das “http“ der Telekommunikationsbranche bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Signalisierungsprotokoll, dass zum Aufbau und zur Steuerung einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern dient. Mit SIP können unterschiedliche Medienströme wie Sprache, Text (Instant Messaging) oder Video zu einem Service kombiniert werden.


A1 over IP

Im Februar 2007 wurde A1 over IP in Betrieb genommen. Im Vergleich zu anderen VoIP und Instant-Messaging Services bietet es einen wesentlichen Vorteil: Die gewohnte A1 Handy-Nummer wird auch bei Anrufen vom PC und für den SMS-Versand vom PC verwendet. Darüber hinaus bietet A1 over IP alle Funktionen klassischer IP Services, wie etwa die Anzeige von Status-Informationen der Kontakte im Adressbuch sowie Instant-Messaging. Und wenn Kommunikationspartner mal nicht online sind werden die Instant-Messages automatisch per SMS an die A1 Rufnummer weitergeleitet.



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Technology

Besuch im Ländle

osAlliance als Untersuchungsgegenstand einer Diplomarbeit

Wichtig für die Konzepterstellung zu meiner Diplomarbeit „Unternehmenskultur in Genossenschaften“ war aus den zahlreichen österreichischen Genossenschaften eine auszuwählen, die erstens durch ihre Tätigkeit dem „verstaubten Image“ des Genossenschaftswesens neuen Glanz verleiht, sich zweitens dadurch von der Masse unterscheidet und drittens den genossenschaftlichen Gedanken im Miteinander umsetzt. Subjektiv und von außen betrachtet erfüllt OSAlliance auch nach einem „Lokalaugenschein“ vor Ort diese Anforderungen. Mein Ausflug nach Dornbirn für ein Interview erwies sich als hilfreich und spannend, somit haben sich die Besichtigung und das Interview mit Dr. Alton Scheidl auf jeden Fall gelohnt.

Auf Fragen wie „Bitte warum fährst du von Wien bis nach Dornbirn für ein Interview?“ lässt sich inzwischen ganz einfach antworten. Kreativität, Flexibilität sowie Professionalität gepaart mit den genossenschaftlichen Prinzipien ergeben eine erfolgreiche Grundlage für die Zusammenarbeit der Mitglieder - zu erforschen was dahinter steckt, ist jetzt die Herausforderung für die erfolgreiche Umsetzung meiner Diplomarbeit.

Weitere Interviews sowie die wissenschaftliche Aufbereitung der Daten erfolgen in den kommenden Wochen und Monaten. Bereits vorab herzlichen Dank für die Zusage zur Zusammenarbeit an alle Beteiligten!

Sonnige Grüße aus Wien
Verena Schadauer


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Cooperative

net culture lab Broschüre erschienen

Projekte, Methode und Zwischenergebnisse auf 86 Seiten.

net culture lab

Wie und was ist ein "enabling space"? Zum einjährigen Jubiläum liegt sie nun vor - die Dokumentation der net culture labs in Wien und Dornbirn.

Mit Beiträgen von Roland Alton-Scheidl (HG), Jana Herwig (HG), Thomas Fundneider, Helmut Leopold, Eric Poscher, Markus F. Peschl und Gerin Trautenberger.

[Download] bei Registered Commons oder abholen in einerm der net culture labs in Dornbirn oder Wien.


Open Source Business Modelle

Freie Software heisst nicht, dass man damit kein Geld verdienen darf.

Einige theoretische Beiträge zu diesem Umfeld sind zu finden im Open Source Jahrbuch.

Mitherausgeber Matthias Bärwolff beschreibt in einer Antwort auf den Beitrag des Gründers der Free Software Foundation Richard Stallmann die Dichotomie, in der wir uns bewegen. Einerseits begründen die Freiheiten, die wir durch die GPL Lizenz erreichen, einen Mehrwert; in der konkreten Umsetzung bei Kundenprojekten muss diese nicht notwendigerweise um jeden Preis verteidigt werden.

Raphael Leiteritz beschreibt Open Source Geschäftsmodelle aus Perspektive der Anbieterseite - interessant ist hier das OSS Appliance Modell. Er weist auch darauf hin, dass insbesondere die Kombination konservativer Geschäftsmodelle mit Open Source Praktiken tragfähige Strukturen schaffen können.

Eine europäische Erfolgsgeschichte ist gewiss Trolltech mit ihrem Entwicklerwerkzeug Qt. Sie setzen konsequent ein Double Licensing Modell um. Zu ihren Kunden zählen Skype, Google oder Adobe.

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Technology
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