2007/08/22
Mehr Beschäftigung durch Open Source
Fraunhofer Studie zeigt: regionale Dienstleister profitieren
Think globally, act locally. Das ist auch der Ansatz der osAlliance: vom know-how weltweit umspannender Entwicklernetzwerke profitieren und lokal nutzbar machen.
Der Einsatz von Open Source Software führt zu Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung, und auch IT-Unternehmen profitieren davon. Das ist das Ergebnis einer von IBM, Novell und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Auftrag gegebenen Studie.
Im Rahmen der Studie hat das Fraunhofer IAO 209 öffentliche Verwaltungen und IT-Unternehmen nach ihren Einschätzungen zu lizenzfreier Software befragt.Knapp die Hälfte (47 Prozent) der 115 befragten öffentlichen Einrichtungen geht von Kostensenkungen von mehr als 50 Prozent durch den Einsatz von Open-Source-Software aus. Weitere 20 Prozent glauben an eine Kostensenkung von bis zu 25 Prozent. Für rund 59 Prozent ist die Umstellung auf Open-Source-basierte Anwendungen Teil einer mittel- oder langfristigen IT-Gesamtstrategie.
Die Studie kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass die öffentliche Hand treibende Kraft für den Einsatz von Open-Source-Lösungen sein muss. Veränderungen und Umstrukturierungen im Bereich der öffentlichen Einrichtungen würden auch in den nächsten Jahren zu entsprechenden IT-Projekten führen: "Die öffentliche Hand rechnet im Bereich der Dienstleistungskosten mit Kostensteigerungen von bis zu 25 Prozent, die in diesem Rahmen OSS-Unternehmen zu Gute kommen", so Jochen Günther, Projektleiter beim Stuttgarter Fraunhofer IAO. Dem stehen Ersparnisse durch wegfallende Lizenzkosten gegenüber.
Die Studie "Open Source Software - Strukturwandel oder Strohfeuer?" steht unter http://iao.fraunhofer.de/d/projekte/oss.hbs zum Download bereit.
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