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2008-12-14
Fernsehen wie nie: im net culture lab Dornbirn wurde ein PVR für IPTV entwickelt.

2008-06-25
Mitglieder der osAlliance entwickeln ein next generation media framework.

2008-05-16
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Architektur

Technische und organisatorische Architektur der Plattform und geplante weitere Entwicklungen.

Architektur

Die künftige Architektur zur Erweiterung von Elexis folgt folgender Skizze:



Eclipse Rich Client Plattform (RCP):

Wird von Ecplipse für die Erstellung eigenständiger Applikationen angeboten und enthält das minimale dafür notwendige Subset von Infrastrukturplugins.


Systemkern:

Dieser baut direkt auf der RCP Schicht auf und bietet die nötige gemeinsame Middleware für die zukünftige Elexis-Applikation. Die Middleware umfasst den Persistenzlayer für die Plugin-Daten, die Rule-Engine für die Verarbeitung bereichs- und regionsspezifischer Anforderungen, sowie sämtliche Schnittstellen, mit denen die Plugins einheitlich untereinander und nach Aussen kommunizieren können.


Kern-Plugins:

Diese umfassen sämtliche funktionalen Basis-Plugins, welche für alle Bereiche hinweg im Wesentlichen gleich sind. Beispiele können sein die Basis-Stammdatenerfassung, Diagnosen (z.B. ICD10), etc. 
Kernplugins umfassen lediglich die minimale gemeinsame Funktionalität und sind abstrakt, d.h. sie stehen nicht für sich alleine. Vielmehr bieten sie definierte Extension Points für bereichsspezifische Erweiterungen.
Welche Funktionalität sich als Kernplugin eignet, muss in einer Phase der differenziellen Bereichsanalyse genau geklärt werden.

Bereichs-Plugins:

Bereichs-Plugins für die verschiedenen Zielbereiche (Ärzte, Ambulanzen, andere soziale Einrichtungen) erweitern die abstrakte Funktionalität der Kern-Plugins um die konkrete Funktionalität, wie sie im jeweiligen Bereich benötigt wird.
Bereichs-Plugins definieren dazu Konfigurationen der relevanten Anwendungsdaten  und Prozesse, welche durch den Persistenzlayer persistiert bzw. von der Rule-Engine verarbeitet werden.

Länder-Plugins:

Der Bereichsplugins können wiederum über definierte Extension Points durch Länder-Plugins parametrisiert werden. Dies trägt den unterschiedlichen rechtlichen und bürokratischen Rahmenbedingungen der verschiedenen Länder Rechnung. Beispiele sind national unterschiedliche Leistungsabrechnungen oder Schnittstellen zu nationalen Legacy Services.

Organisation:

Bei Elexis handelt es sich um ein bestehendes Open Source Projekt, das in der Kultur von Open Source Projekten möglichst offen weitergeführt werden soll. Das Ergebnis ist selbstverständlich wieder Open Source.

Die osAlliance organisiert dabei das Redesign des Systemkerns sowie der Kernplugins mit dem Focus hinsichtlich einer besseren internationalisierbaren Anwendbarkeit im Bereich Ärztesoftware.
Die anderen Bereiche können aber müssen nicht als osAlliance Projekte umgesetzt werden. Grundsätzlich können der Natur von OpenSource Entwicklung entsprechend verschiedene Firmen im Netzwerk arbeiten bzw. Verantwortung für die Entwicklung einzelner Komponenten übernehmen. Die Einrichtung eines gemeinsamen Entwicklungspools wird dabei angestrebt und angeboten.

Für die zukünftige Zusammenarbeit der offenen Entwicklungsgemeinschaft steht z.B. die iometis Plattform zur Verfügung, welche sich zur Zeit im Aufbau befindet.

 

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